Maraca (CZ)
Worldmusic aus Tschechien
Gabriela Vermelho Gesang, Violine, Viola | Petr Filak Oud, Gitarre | Tomas Rohleder Drums, Percussion | Radek Bednarik Sopran- und Tenorsaxophon, Klarinette, Panflöte | Ales Obkracil Bassgitarre | Robert Prokop Sampler, Didgeridoo (+ optional Amit Chatterjee Gesang, Gitarre, Sitar)
CD in Vorbereitung "Maraca" (NRW Records) VÖ: 6/2006
Info: jc@mv-nrw.de | Booking: Ina Arndt ina@mv-nrw.de
Tel. 03841 7582050, Fax 03841 7582053
Info-Text | Ein Konzert der siebenköpfigen tschechischen Gruppe Macara präsentiert moderne Worldmusic als Mischung von Ethno-Pop, arabischer Folklore, osteuropäischer Vokalkunst sowie brillianten Streicher- und Bläsersoli.
Die Stimme der Sängerin und Violinistin Gabriela Vermelho verschmilzt dabei auf sphärische Weise mit ihrer verstärkten Geige, eine arabische Laute spielt Fernöstliches, archaische Schlagzeugklänge bilden fast tranceartige Klangflächen, die oft abrupt abbrechen, manchmal aber auch in einen einzigen Didgeridoo-Ton münden. Live eingespielte Samples transportieren industrial Soundscapes und Stimmengewirr.
Das Zusammenspiel akustischer und elektronischer Elemente ist gut aufeinander abgestimmt und beeindruckt mit bizarren Effekten. Auch wenn das gemeinsame Musizieren einen breiten Raum einnimmt, steht Sängerin Gabriela mit ihrer starken Stimme weit vorn: volltönend in allen Lagen, ausdauernd und mit einer Flexibilität, die bis zu markanten Kehlkopf- und Zungenschlägen reicht.
Pressestimme (zum Maraca-Konzert im Bunker Ulmenwall, Bielefeld):
"Eine kernig aufspielende Truppe mit der bei Osteuropäern häufig zu beobachtenden Balance von Spieldisziplin und subversiv untergründigem Charme. Ein straffer, moderner Puls kam von der durch ein pointiert eingesetztes Cello und Einsprengsel aus dem Sampler ergänzten Rhythmusgruppe. Komponist Petr Filak zupfte auf verschiedenen Gitarren und der Oud feine, minimalistische Begleitfiguren und überließ Soli dem Sopransaxophon, der Trompete und der Violine von Gabriela Vermelho, deren schmachtende, gurrende oder entfesselnd kieksende Gesangsstimme für so manch wohlige Gänsehaut sorgte. Ein internationales Klanggebräu, intelligente Kompositionen in fein abgewogenen Portionen."
(Rainer Schmidt in Neue Westfälische Bielefeld)
|